Regionalliteratur Oschatz, Wermsdorf und Umgebung

 

In meinem Verlag sind seit 1996 mehr als 150 Publikationen meist zur mittelsächsischen Geschichte erschienen. Burgen, Schlösser, Ruinen, Klöster, Kirchen, alte Urkundensammlungen, historische Nachrichten zu Orten und Objekten, Geschichten und Sagen, Reformationsgeschichte, Hussiten, Wettiner, Schleinitze, Leisniger Burggrafen, Schönburger, Kalköfen und Dampfmaschinen, Dorfgeschichten ... - es ist fast jedes Interessensgebiet vertreten, auch ein eigenes Kochbuch oder ein Rückblick auf die "Tafelrunde der Literatur" sind mit dabei. Und wenn Ihre Suche zunächst erfolglos bleibt - einfach fragen!

 
Borna/Bornitz – Magister Carl Samuel Hoffmann: Historische Nachrichten zu den Rittergütern Borna und Bornitz (1817), Preis: 5,00 €

Dieser 32 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus der „Chronik des Amtes Oschatz“ von Hoffmann hat ausschließlich die Geschichte der ehemaligen Rittergüter Borna und Bornitz (beide bei Oschatz, nicht zu verwechseln mit der Stadt Borna!) zum Gegenstand. Dabei spielt die Reihe der ehemaligen Besitzer ebenso eine Rolle wie die damals zu den Rittergütern gehörigen Ortschaften.


Burg Gana – Karl August Espe & Karl Preusker: Historische Nachrichten zur Burg Gana, dem Paltzschener See sowie alten Schanzen um Oschatz, Leisnig und Mutzschen (1831-1841), Preis: 4,00 €

Dieser 24 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus dem „Bericht an die Mitglieder der Dt. Gesellschaft zu Erforschung vaterländischer Sprache und Alterthümer in Leipzig“ der Jahre 1831, 1834 und 1841 enthält u.a. interessante Gedanken zum einstigen Standort der Daleminzierburg Gana. Manch Schlußfolgerung ist inzwischen widerlegt, manch neue Erkenntnis gewonnen. Dies gilt insbesondere für den Beitrag zur Feste Grona von Karl August Espe. Indes, auch wenn wir heute wissen, daß es sich bei der Anlage im Wermsdorfer Wald um eine deutsche Siedlung des 12./13. Jahrhunderts handelt - eine genaue Lokalisierung der Burg Gana, wie wir sie heute nennen, gibt es nach wie vor nicht. Denn die Grabungen an der Anlage zwischen Hof und Stauchitz vor wenigen Jahren brachten eben keine datierbaren Funde ans Tageslicht, und manch Detail der Grabung warf mehr Fragen als Antworten auf. So können wir uns ruhigen Gewissens durchaus noch einmal den Gedanken von Karl August Espe zuwenden, die, einmal abgesehen von seinem konkreten Lösungsvorschlag, viel interessante und überlegenswerte Details beinhalten.


Dahlen/Schmannewitz – Magister Carl Samuel Hoffmann/Gustav Adolph Türk/Friedrich August Schoch: Historische Nachrichten zum Rittergut Dahlen sowie zu den Kirchen in Dahlen und Schmannewitz (1817/1840), Preis: 6,00 €

Dieser 40 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus der „Chronik des Amtes Oschatz“ von Hoffmann sowie aus Sachsens Kirchengalerie von 1840 hat ausschließlich die ältere Geschichte im Bereich des ehemaligen Rittergutes Dahlen sowie dessen Besitzer zum Gegenstand. Zu diesem Rittergut gehörten seinerzeit Dahlen, Schmannewitz und Zissen sowie auch mehrere Wüstungen innerhalb der Dahlener Heide.


Döllnitztal – Magister Carl Samuel Hoffmann: Historische Nachrichten aus dem Döllnitztal zwischen Mügeln und Oschatz (1817), Preis: 6,00 €

Dieser 40 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus der „Chronik des Amtes Oschatz“ von Hoffmann hat ausschließlich die Geschichte der Orte und ehemaligen Rittergüter zwischen Oschatz und Mügeln zum Gegenstand. Unter anderem finden folgende Ortschaften Erwähnung: Altoschatz, Heida, Kreischa, Lampersdorf, Leuben, Limbach, Mahris, Niedergoseln, Ockritz, Oetzsch, Rosenthal, Saalhausen, Thalheim, Wetitz, Zeicha.

 
Jahnatal Nord – Magister Carl Samuel Hoffmann: Historische Nachrichten aus dem Jahnatal, Teil 2: Die Rittergüter Grubnitz, Ragewitz und Seerhausen (1817), Preis: 5,00 €

Dieser 32 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus der „Chronik des Amtes Oschatz“ von Hoffmann hat ausschließlich die Geschichte der ehemaligen Rittergüter Grubnitz, Ragewitz und Seerhausen zum Gegenstand. Dabei spielt die Reihe der ehemaligen Besitzer ebenso eine Rolle wie die damals zu den Rittergütern gehörigen zahlreichen Ortschaften im Jahnatal. Unter anderem finden folgende Ortschaften Erwähnung: Bloßwitz, Grubnitz, Groptitz, Kalbitz, Ragewitz, Reppen, Roitzsch, Seerhausen, Striegnitz, Treben, Trogen, Winkwitz.


Jahnatal Süd – Magister Carl Samuel Hoffmann: Historische Nachrichten aus dem Jahnatal, Teil 1: Die Rittergüter Hof, Stauchitz und Stösitz (1817), Preis: 6,00 Euro

Dieser 44 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus der „Chronik des Amtes Oschatz“ von Hoffmann hat ausschließlich die Geschichte der ehemaligen Rittergüter Hof, Stauchitz und Stösitz zum Gegenstand. Dabei spielt die Reihe der ehemaligen Besitzer ebenso eine Rolle wie die damals zu den Rittergütern gehörigen zahlreichen Ortschaften im Jahnatal. Unter anderem finden folgende Ortschaften Erwähnung: Arntitz, Binnewitz, Clanschwitz, Dobernitz, Hof, Hohenwussen, Kreina, Nasenberg, Panitz, Plotitz, Raitzen, Reppen, Stauchitz, Stösitz.


Lampertswalde/Cavertitz – Magister Carl Samuel Hoffmann/Magister Johann Christian Stuck: Historische Nachrichten zum Rittergut Lampertswalde sowie zur Kirchgemeinde Cavertitz (1817/1840), Preis: 5,00 €

Dieser 32 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus der „Chronik des Amtes Oschatz“ von Hoffmann sowie aus Sachsens Kirchengalerie von 1840 hat ausschließlich die ältere Geschichte im Bereich des ehemaligen Rittergutes Lampertswalde sowie dessen Besitzer zum Gegenstand. Da Cavertitz im Jahre 1817 nicht zum Amt Oschatz, sondern zu Preußen gehörte, findet sich in der Amts-Chronik zu diesem Ort leider keine Nachricht. Alternativ wurden daher die auch recht umfangreichen und genauen Nachrichten aus Sachsens Kirchengalerie von 1840 beigefügt.
 

Leuben, Lampertswalde, 2009
Robert Schmidt: Die Schlösser und Parkanlagen zu Leuben und Lampertswalde (2009)
Preis: 3,00 Euro

Zwei Kleinode des Oschatzer Landes werden in diesem 28seitigen Heft im gängigen Kunstführer-Format 12x17 cm näher vorgestellt: „Die Schlösser und Parkanlagen zu Leuben und Lampertswalde“.
Zahlreiche historische und aktuelle Abbildungen dokumentieren zusammen mit dem Text von Robert Schmidt die Verbindung von Geschichte und Gegenwart, gestaltet von Menschen aus der Region. Das Schloß in Leuben wurde erst in jüngster Zeit dem Verfall entrissen, das Schloß Lampertswalde hingegen steht schon seit 1948 nicht mehr. Dafür existiert dort heute noch oder besser wieder der schöne Schloßpark, von dem in Leuben derzeit nur geträumt werden kann. Das farbige Heft ist eine schöne Bestandsaufnahme des Jahres 2009 und lädt den Leser ein, sich selbst bei den vor Ort engagierten Vereinen zu informierten und vielleicht auch einzubringen.


Mark Meißen, Familie von Schleinitz, 2010
Hans-Jürgen Pohl: Aus der Geschichte der Familie von Schleinitz – ein Beitrag zur sächsischen Landesgeschichte – (2010)
Preis: 6,00 Euro

Die Geschichte der Familie von Schleinitz dokumentiert zugleich einen wesentlichen Teil sächsischer Landesgeschichte vor allem der Zeit zwischen 1450 und 1650. Die einst in Sachsen weitverzweigte Familie derer von Schleinitz war in den verschiedensten Funktionen im markmeißnischen und kursächsischen Staatswesen sowie in der Kirchenverwaltung tätig und zugleich wesentlicher Kulturträger des Landes. Sie beauftragten die besten Architekten für ihren Burgen- und Schlösserbau sowie die bekanntesten sächsischen Bildhauerwerkstätten für ihre Kirchenausstattungen und dienten den meißnischen Markgrafen und späteren sächsischen Herzögen und Kurfürsten als wirtschaftliche und politische Berater. Das vorliegende Heft führt die Leser vor allem in die Region zwischen Meißen und Oschatz, aber auch nach Dahlen oder Kriebstein. Zusätzlich werden verschiedene bedeutsame Familienmitglieder gesondert vorgestellt. Auch wenn die Ausführungen in der 60 Seiten umfassenden Publikation aufgrund der Vielschichtigkeit des Themas natürlich nicht allumfassend sind, können sie doch dazu beitragen, sächsische Heimatgeschichte mit all dem Reichtum geschichtsträchtiger Baulichkeiten und Kunstwerke lebendig werden zu lassen und mit den geschichtlichen Personen dieser Zeit zu verbinden.
 

Mitteldeutschland, Anno Domini 1211, Kreuzritter, Heilige, alte Gemäuer, 2007
„Anno Domini 1211 - Mitteldeutschlands Kreuzritter, bedeutende Frauen und alte Gemäuer im Spiegel eines Jahres“ – das Begleitheft zum gleichnamigen Vortrag von Robert Schmidt (2007).
Preis: 4,00 Euro

Was passierte alles im Jahre 1211? Der Baubeginn von Schloß Osterlant bei Oschatz war im Jahre 1211, und auch der Rücktritt des Abtes Ludeger von Altzella führt uns in dieses Jahr. Hermann von Salza war in diesem Jahr Hochmeister des Deutschen Ordens, der ebenfalls 1211 in Ungarn begann, Burgen zu erbauen und Land zu besiedeln. Und während die ungarische Königstochter Elisabeth vierjährig nach Thüringen gebracht wurde (bekannt als Heilige Elisabeth), starb im Frühjahr 1211 die verstoßene böhmische Königin Adela in Meißen. Das Heft führt den Leser neben den schon genannten Orten u.a. nach Altzella, Dommitzsch, Grimma, Mühlberg, Neuenburg, Raitzen, Seußlitz, ins Osterland um Weißenfels und Zeitz sowie auf die Neuenburg bei Freyburg an der Unstrut.
Wenn auch das Jahr 1211 im Mittelpunkt dieses als Begleitheft zum gleichnamigen Vortrag gedachten Heftes steht, so ist es doch für das allgemeine Verständnis notwendig, das Geschehen dieses Jahres mit all seinen Folgen in einen deutlich größeren geschichtlichen Rahmen zu setzen. Dieser beginnt kurz vor 1190 und umfaßt ein knappes Jahrhundert.
Die meisten der im Aufsatz (32 Seiten im A5-Format, Rückendrahheftung, Umschlag farbig gedruckt, Innenteil einfache S/W Gestaltung) in einen geschichtlichen Zusammenhang gebrachten Erkenntnisse sind durch Urkunden oder archäologische Grabungen historisch gesichert. Indes – der zu behandelnde Zeitraum liegt etwa 800 Jahre zurück, so daß wir auf manche Fragen wohl niemals eine Antwort geben können, die auch nachprüfbar wäre. Einige mögliche Antworten finden sich – gerade auch in den Fußnoten – dennoch im Heft, und es bleibt jedem Leser nach Prüfung der Quellen selbst überlassen, ob und in welchem Umfang er den angedachten Lösungsvorschlägen des Autors folgen mag oder nicht.


Mitteldeutschland, Luther und die Fürsten, 2020
Robert Schmidt: „Luther und die Fürsten“ – das Begleitheft zum gleichnamigen Vortrag (2. Auflage 2020).
Preis: 6,00 Euro

„Es ist besser, mit eigenen Augen zu sehen, als mit fremden.“

Das Zitat von Martin Luther bot für die Redaktion des SONNTAGSWOCHENBLATT Anlass, im Zeitraum von Juni bis Oktober 2015 in 16 Folgen die Aufmerksamkeit ihrer Leser auf die 1. Nationale Sonderausstellung zum 500. Reformationsjubiläum „Luther und die Fürsten“ zu lenken, gezeigt vom 15. Mai 2015 bis zum 1. November 2015 auf Schloss Hartenfels Torgau. Viele kleine Details oder Geschichten rund um die Ausstellung „Luther und die Fürsten“ wurden veröffentlicht, und Sie, liebe Leser, sind herzlich eingeladen, sich mit den in diesem 36seitigen Heft zusammengefassten Beiträgen noch einmal auf eine Reise in die Zeit vor 500 Jahren zu begeben und den Blick in eine Vergangenheit zu wagen, die für uns Alle im täglichen Leben immer noch präsent ist, und von der wir doch so wenig wissen ...

Inhalt:

95 Thesen und ein Bischofshut; Ein Löwe sitzt im Gehäuse; Gebannt und geächtet – Martin Luther als Junker Jörg; Pilger, Fürst und Reliquiensammler – Friedrich der Weise; „Mittelalter-Steno“ – Schriftgeheimnisse in der Kanzlei; Bischof Benno – ein sächsischer Heiliger in Torgau; Aus dem Kloster in die Freiheit; Der Krieg der Bilder und Worte; Vom Kaiserthron ins Kloster – Kaiser Karl V.; Auf der Jagd nach dem Motiv – Lukas Cranach d.Ä.; Kriegslärm um Wurzen; Martin Luther als Friedensstifter; Der Weg nach Mühlberg; An der Elbe vor Mühlberg; Die Entscheidung bei Mühlberg


Mittelsachsen, 7jähr. Krieg, 2007
Robert Schmidt: "Der 7jährige Krieg 1756-1763 zwischen Elbe und Mulde" (2007)
Preis: 6,00 Euro

Fast 250 Jahre ist es her, daß der mittelsächsische Raum zwischen Dresden und etwa einer Linie Torgau-Döbeln im 7jährigen Krieg über mehrere Jahre zum hoffentlich letzten Mal zentraler Kriegsschauplatz war. Nach dem Ende des Krieges im März 1763 zog der Meißner Kreisamtsmann Ferber eine erschütternde Bilanz: "das Land wäre mit Brandlöchern, Küchen, Kellern, Lagerstätten und sonst durch und durch gegraben und ruinieret, dabei das Erdreich zum Teil in die Hohlwege geschmissen, die Häuser wären abgebrannt, ausgestorben und wüst, Schiff und Geschirr alles weggenommen, die Holzung abgetrieben ...". Zahlreiche Dörfer der Region brannten damals nieder, viele kleine und auch einige große Gefechte sorgten für ständige Gefahr.
Nachdem bereits 2004 eine erste kleine Arbeit zu diesem Thema erschien, legte der Autor jetzt einen mit 56 Seiten exakt doppelt so umfangreichen Aufsatz vor, in dem sich zahlreiche Details lokaler Aufzeichnungen und Chroniken befinden (dabei u.a. Borna, Clanzschwitz, Dahlen, Döbeln, Dresden, Freiberg, Großböhla, Hof, Laas, Leuben, Löthain, Lommatzsch, Lorenzkirch, Oschatz, Meißen, Mühlberg, Nischwitz, Nossen, Prausitz, Riesa, Rüsseina, Seerhausen, Strehla, Torgau, Wermsdorf, Wittenberg, Zschepa, Zschochau) weiterhin Anmerkungen zu den damals wirkenden Dichtern und Denkern wie Lessing, Gellert, Rabener oder Fuchs sowie eine relativ umfangreiche Darstellung zum Hubertusburger Frieden. Über 100 Fußnoten mit Quellennachweisen und Anmerkungen runden diese neue Auflage ab.
Separat erhätlich sind zu diesem Thema auch Farbkopien von Karten zum 7jährigen Krieg. In unserem Archiv befinden sich zahlreiche handcolorierte und auch gedruckte Karten zum 7jährigen Krieg in Sachsen, Schlesien und anderswo. Erhältlich wären bei Verfügbarkeit A4-Farb- bzw. Teilkopien. Der Preis pro Farbkopie beträgt 4 Euro pro Karte. Bitte konkret zu dem Sie interessierenden Ereignis/Ort anfragen!

 
Mügeln – Diplomatische Annales von dem Städtgen Mügeln. Aus: Beyträge zur Historie derer Chur- und Fürstlichen Sächsischen Lande, Gesammlet von M. George Christoph Kreysig, Erster Teil, Altenburg, 1754, Preis: 6,00 €

Dieser 44 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus Kreysigs Beiträgen enthält neben frühen Urkunden der Stadt Mügeln bei Oschatz auch verschiedene Statuta und Ordnungen sowie auch einen kritischen Kommentar zur wenige Jahre zuvor erschienenen Chronik von Mügeln.


Mühlen – Von der richtigen Benutzung der Wassermühlen und Windmühlen aus dem Jahre 1787. Aus: K.F. von Benckendorf: Gesetzbuch der Natur für den wirthschaftenden Landmann, Bd. 3 (1787), S. 24-58, Preis: 6,00 €

Eigentlich werden die Wassermühlen in der 40 Seiten umfassenden Arbeit (A5-Format, gebundene Reproduktion) ja als Wassermahlmühlen und die Windmühlen demzufolge als Windmahlmühlen bezeichnet. Das Mühlenheft behandelt die gesamte Bandbreite der Mühlennutzung dieser beiden Mühlenarten, angefangen von Betrachtungen zum Standort bis hin zu technischen Details (unterschlächtige und oberschlächtige Wasserräder, Bockwindmühlen und Holländerwindmühlen), zu den Mühlsteinen sowie die mögliche Ertragssituation der Mühlen. Wenn man liest, wie genau manche Bestimmung für den Müller geregelt war, dann erhält die Geschichte vom bösen Müller bei den Heiden von Kummerow durchaus neue Nahrung, denn letztlich sprechen aus diesem Handbuch wohl nur die Erfahrungen im Umgang mit den Müllern des 18. Jahrhunderts.
 
Oschatz, Wüstes Schloß Osterlant, 2003
Robert Schmidt: „Jagdpalast oder Kapelle? Das Wüste Schloß Osterlant bei Oschatz“ (2003).
Preis: 2,00 Euro

Die erste Arbeit des Autors zu diesem Gemäuer, deren Thesen im Kern nach wie vor nicht widerlegt sind, da auch alle anderen Thesen unter dem gleichen Mangel leiden – sie sind auf Grund fehlender Urkunden nicht beweisbar. Die faszinierende und auch einzigartige Architektur der Ruinen am Stadtrand von Oschatz in Sachsen läßt gerade bei der vermeintlichen Nutzung größeren Spielraum, zumal die Ausgrabungen 1991 keine Ansatzpunkte für Heizung, Abort, Glasfenster oder Verteidigungsanlagen erbringen konnten. Auf 24 reich bebilderten Seiten (Format 12 x 17 cm) werden Zusammenhänge mit dem Schloß Bornitz, dem Kloster Altzella und auch der römischen Architektur dargestellt. Manche Fragen müssen aber auf Grund fehlender Urkunden auch in diesem Heft unbeantwortet bleiben. So bieten sich dem Leser immer noch genügend Ansatzpunkte zum Weiterforschen.


Oschatz, Wüstes Schloß Osterlant, 2004
Gabriele Teumer: Wer war Thomas Osterland - Ratsherr, Mörder, Schloßbesitzer? (2004)
Preis: 2,00 Euro

Die vorliegende, 24 Seiten umfassende Publikation (Format 12 x 17 cm), die schlüssiger als die bisherigen Theorien den Namen „Osterland“ für die Ruinen vor den Toren der Stadt Oschatz erklärt, führt den Leser in das ausgehende Mittelalter des 15. Jahrhunderts. Damit ist es eine ideale Ergänzung der anderen Arbeiten zur Ruine, die sich ausschließlich mit dem 13. Jahrhundert auseinandersetzen.


Oschatz, Wüstes Schloß Osterlant, 2005
Reinhard Spehr: „Das Wüste Schloß Osterlant - Eine archäologische Betrachtung zur Baugeschichte“ (2005).
Preis: 3,00 Euro

Mit diesem kleinen Führer kann der Besucher der romantischen Ruinen vor den Toren der Stadt Oschatz in Sachsen selbst vor Ort die Ergebnisse der Grabung von 1991/92 nachvollziehen. Wichtig erschienen dabei vor allem die archäologischen Befunde, da sie die einzigen sicheren Anhaltspunkte für die Bewertung liefern. Das reich bebilderte Heft (Format 12 x 17 cm) zeigt auf 32 Seiten neben Grabungsfunden sowie einem überarbeiteten Grundriß zahlreiche Details gerade auch vom Wasserhaus, zu dem wir im Heft den Satz finden: „Die architektonische Qualität, die Gestaltung als inneres Oktogon, die Abgeschiedenheit und Stille, der Glanz und die Kühle des Quellwassers lassen den gralshaften Raum zu einem mit Würde und Andacht gefüllten Ort werden.“


Oschatz, Wüstes Schloß Osterlant, 2006
Robert Schmidt: Das Wüste Schloß Osterlant und der Deutsche Orden. Eine Ordensburg in Mitteldeutschland? (2006)
Preis: 4,00 Euro

Die hier im A5-Format (Rückendrahtheftung, einfache Gestaltung) auf 32 Seiten vorliegenden neuen Erkenntnisse und Zusammenhänge zwischen dem Wüsten Schloß Osterlant (auch Osterland geschrieben) und dem Deutschen Orden verstehen sich als Denkansatz. Vieles ist noch offen, manches allerdings schon beweisbar. Eine Ordensburg in Mitteldeutschland ist für viele Burgenforscher abwegig und unvorstellbar. Es gibt jedoch eine Reihe von Indizien, die genau das zumindest möglich erscheinen lassen. Auf Basis dieser Arbeit entstand 2007 das oben angebotene Heft „Anno Domini 1211“.


Oschatz, Wüstes Schloß Osterlant, 2007
Thomas Biller: Das „wüste Steynhus“ bei Oschatz in Sachsen – frühe Gotik auf dem Weg nach Osten (2007).
Preis: 5,00 Euro

Jene rätselhafte Ruine, die man in Oschatz heute meist als „Osterlant“ bezeichnet, ist in letzter Zeit mehrfach Gegenstand von Veröffentlichungen gewesen. Die vorliegende Arbeit von 2007 entstammt der Feder eines renommierten Berliner Burgenforschers: Dr. Dr. Thomas Biller. Bereits Mitte 2006 innerhalb einer Festschrift als Aufsatz erschienen, liegt dieser nun aktuell überarbeitet separat im handlichen A5-Format (Rückendrahheftung, einfache Gestaltung) auf 40 Seiten vor.
Dabei wagt sich der Burgenforscher auf Neuland, denn seine Arbeit beleuchtet die vielfältigen Deutungen zum Zweck des Bauwerkes sowie zur Frage des Bauherren nur am Rande und beschreitet insgesamt einen grundsätzlich anderen Weg, nämlich den des kunstgeschichtlichen Stilvergleichs. Bei dieser Methode geht es nicht um einen direkten Bezug zur sächsischen Geschichte, sondern um die Entwicklung der Architektur in einem gesamteuropäischen Maßstab. Dieser Ansatz ist nach Ansicht des Autors deswegen weitaus erfolgversprechender, weil gerade in der hier interessanten Zeit, in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts ein neuer Stil seinen Siegeszug durch Europa antrat - die Gotik. Vor diesem Hintergrund versucht der Aufsatz eine neue Analyse des Baues und seiner Herleitung. Denn im Gegensatz zum bisherigen Anschein lassen sich durchaus Zusammenhänge wahrscheinlich machen, die bisher undiskutiert sind, und andere recht sicher ausschließen.


Oschatz, Oschatzer Burg, 2006
Gerhard Heinz: Die verschollene Oschatzer Burg und ihre Umgebung im Wandel der Zeiten. Ein Beitrag zur Oschatzer Stadtgeschichte (2006), mit einem Nachtrag des Herausgebers von 2024
Preis: 6,00 Euro

Der hier im A5-Format (Rückendrahtheftung, einfache Gestaltung) auf 48 Seiten vorgestellte Rundgang durch die einstige Oschatzer Hospitalvorstadt enthält zahlreiche historische Details, die selbst in der Döllnitzstadt kaum bekannt sind. Zu fast jedem der einst hier vorhandenen Gebäude gibt es eine kurze Beschreibung, zusätzlich meist auch einen Kartenausschnitt mit dem konkreten Standort. Neben einem Ausflug zur alten Burg in den Keilgärten geht es dann u.a. auch um die Entstehung des Stadtparkes, um alte Fernwege oder das Hospital St. Georg. Der Nachtrag zur Oschatzer Burg entstand bereits 2012, wurde aber erst 2024 in die Publikation mit aufgenommen.


Oschatz, Oschatz um 1900, 2005
Oschatzer Geschichte(n), Heft 1: Altes und Neues aus Oschatz von Bürgermeister Härtwig 1906 (2005).
Preis: 5,00 Euro

In der guten alten Zeit - da gab es noch Bürgermeister, die 35 Jahre lang amtierten, „nebenbei“ sogar Muße hatten, sich aktiv mit Heimatgeschichte zu beschäftigen und sich dabei ein Wissen anzueignen, von dem viele Heimatforscher heute nur träumen können. Der vorliegende Reprint von 1906 stammt von einem solchen Bürgermeister: Robert Härtwig amtierte in Oschatz von 1879 bis 1914.
Durch einen aufklappbaren Stadtplan der gleichen Zeit am Ende des 88seitigen Heftes wird der Leser in die Lage versetzt, den ehemaligen Bürgermeister auf seiner Wanderung durch das (damals) alte und neue Oschatz zu begleiten. In dem 88 Seiten umfassenden Werk ist der Aufbau vieler Straßen und Industriebetriebe anschaulich und interessant beschrieben, vom Grundstückskauf bis hin zur Einweihung des jeweiligen Objektes. Da gab es prachtvolle Straßen, neue Schulen oder auch das Stadtbad und den Stadtpark, die alle in dieser Zeit entstanden.

 
Oschatz – Ewald Hering: „Das Vogelschießen zu Oschatz“ (Neudruck der Ausgabe von 1825), Preis: 5,00 €

Der Autor, in einschlägigen Nachschlagewerken als „Nachahmer Walter Scott’s“ (Ivanhoe) geführt, beschreibt in seiner Erzählung das Vogelschießen zu Oschatz im Jahre 1574. Eingebunden in eine Liebesgeschichte, versetzt er den Leser immer wieder in das Oschatz vergangener Zeiten sowie die Lebensgewohnheiten der damaligen Bevölkerung in Sachsen zurück. Die handelnden Personen hat es ebenso wie das Vogelschießen tatsächlich gegeben, was in vielen Verweisen auf die Oschatzer Stadtchronik von Hoffmann deutlich wird. Im Anhang des 112 Seiten umfassenden Neudruckes (Format ca. 10,5 x 14,8 cm) findet sich neben einer umfangreichen biographischen Notiz auch eine Sage des Verfassers zum Wüsten Schloß Osterland bei Oschatz.


Oschatz – Robert Härtwig: Das Waldgebiet des Collm bei Oschatz (1918), Preis: 8,00 €

Dieser 56 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus Band 39 des „Neuen Archiv für Sächsische Geschichte) behandelt die Geschichte des westlich von Oschatz gelegenen Waldes. Dabei geht es u.a. um alte Gaugrenzen, Wüstungen, Flurnamen sowie geschichtliche Zusammenhänge des Mittelalters zwischen den angrenzenden Dörfern, wie u.a. Calbitz, Collm, Luppa oder Malkwitz. Autor Robert Härtwig war übrigens 35 Jahre lang Bürgermeister von Oschatz.
 

Geschichten und Sagen um Oschatz, Teil I, 2006/2024
Robert Schmidt: Geschichten und Sagen des Oschatzer Landes, Teil I (2006/2024)
Preis: 6,00 Euro

Die hier im A5-Format (Rückendrahtheftung) auf 48 Seiten vorliegenden 27 Geschichten und Sagen des Oschatzer Landes haben neben ihrem Handlungsort im Altkreis Oschatz im Regelfall eines gemeinsam: Sie wurden in der Mehrzahl nicht den vielen schon vorhandenen Sagenbüchern entlehnt, sondern entstammen häufig alten Schriften und Chroniken. Das Grundanliegen dieser Reihe geht aber über die bloße Wiedergabe von Geschichten und Sagen hinaus. Und so finden sich bei vielen Texten erläuternde Anmerkungen zum historischen Hintergrund, die Lesern aller Altersstufen helfen sollen, sich ein Bild zu den geschichtlichen Abläufen längst vergangener Tage zu machen. Der Ausgabe von 2024 wurden die Beiträge zu Anton Egon Reichfürst zu Fürstenberg, Caroline Neuber sowie dem Rotelboten aus Admont hinzugefügt, die sich ursprünglich im heute nicht mehr verfügbaren Teil II der Geschichten und Sagen befanden.

Inhalt:

Einige Sagen um Melchior von Saalhausen
Der Teufel im Beichtstuhle zu Oschatz
Die Teufelsscheune in Raitzen
Die Jerusalemwiesen bei Wellerswalde
Der letzte Bischof von Meißen
Der stumme Pfarrer von Luppa
Wie ein Mahliser Bauer den Teufel verprügelte
Die schmatzenden Toten zu Oschatz
Der große Christoph zu Oschatz
Ein Mörder aus Liebschütz
Der Saukrieg
Die Schatzgräberin im Wüsten Schlosse
Zwei Lonnewitzer werden gerichtet
Mause-Mals
Die Katzenburg in Wermsdorf
Woher die Dresdner Straße in Oschatz ihren Namen hat
Oschatz und das andere Ende der Stadt
Eine Räuberbande in Collm
Das Wüste Schloß Hayn und seine Sage
Der Mordteich bei Dahlen
Der heilige Antonius und der Spuk zu Leuben
Handschellen in der Bornaer Kirche
Das Judenstück bei Luppa
Die Schlachtbank
Anton Egon Reichsfürst zu Fürstenberg – Begründer der Parforcejagd in Wermsdorf
Caroline Neuber im Oschatzer Land
Ein Rotelbote aus Admont besucht Oschatz


Sachsen – Dr. Karl Friedrich von Posern-Klett: Zur Geschichte der Verfassung der Markgrafschaft Meißen im 13. Jahrhundert, daraus: Das Landthing, Der Hof des Markgrafen (1863), Preis: 7,00 €

Dieser 48 Seiten umfassende Aufsatz im A5-Format (gebundene Reproduktion) entstammt dem 2. Band der „Mittheilungen der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung vaterländischer Sprache und Alterthümer in Leipzig“ aus dem Jahre 1863. Was war ein Landthing, welche rechtlichen Fragen nicht nur der Mark Meissen wurden hier entschieden? Wen nennen die Urkunden als Zeugen, wer konnte überhaupt auf einem Landthing in Sachsen erscheinen? Ob die Landthinge nun in Collm bei Oschatz, in Landsberg oder Delitzsch stattfanden, fast alle sind hier erwähnt und behandelt.


Wermsdorf – Carl Freiherr von Beaulieu-Marconnay: Der Hubertusburger Friede (1871), Preis: 7,00 €

Dieser 48 Seiten im A5-Format (gebundene Reproduktion) umfassende Auszug aus dem 250seitigen Werk behandelt vor allem das lokale Umfeld der Friedensverhandlungen. Wo übernachteten die Verhandlungsführer, wann und in welchen Räumen begannen die Verhandlungen, wann traf Friedrich der Große auf Schloß Dahlen ein, und wie sah es auf Hubertusburg und in Dahlen Anfang 1763 aus? 
 
Von den in den vorstehenden Arbeiten enthaltenen Informationen habe ich zahlreiche Details auch in meine bisher mehr als 1.000 Vorträge und Lesungen übernommen. Details zu meinen Vortragsangeboten finden Sie hier
 
Nachstehend finden Sie zuletzt ein regionales Angebot historischer Ansichten (Jahreszahl in Klammern, sofern nicht anders angegeben s/w), neu gedruckt auf edlem Papier (220 g/qm). Alle Ansichten befinden sich im Original im Archiv des Anbieters. Wenn es sich bei dem Angebot also nur um einen Auszug aus einem größeren Werk handelt, und Sie sich gerade für einen anderen Auszug interessieren, fragen Sie bitte einfach!

Aus Zeitgründen werden hier zumindest in absehbarer Zeit keine Bilder eingestellt. Einen einfachen Scan erhalten Sie auf Wunsch per Mail.
Alle Reprints kosten jeweils 5,00 Euro. Derzeit sind folgende Motive verfügbar:

Im Format 18 x 24 cm:

Wellerswalde (ca. 1840)
Stadtkirche Dahlen (ca. 1840)
Schloß Dahlen (ca. 1840)
Oschatz vom Weinberge aus (ca. 1840)
Altoschatz (ca. 1840)
Altes Jagdschloß Wermsdorf (coloriert, ca. 1840)
Oschatz Neumarkt (um 1850)
Hof (ca. 1840)
Leuben bei Oschatz (ca. 1860)